Trockenes und strapaziertes Haar: Wie pflegt man es intensiv?
Einem trockenen Haar fehlt es an Lipiden und Feuchtigkeit; ein strapaziertes Haar hat eine beschädigte Schuppenschicht. Es wird an der Oberfläche mit reichhaltigen Pflegen genährt, vor äußeren Einflüssen geschützt und die Haarfaser wird von innen heraus gestärkt.
Vom Luxéol-Team · Lesezeit: 5 Min. · Aktualisiert am 9. Juli 2026
Das Wichtigste im Überblick
- Einem trockenen Haar fehlt es an Talg und Feuchtigkeit; ein strapaziertes Haar weist eine geöffnete oder rissige Schuppenschicht auf.
- Die Hauptursachen: Hitze, Colorationen, Sonne, Chlor, grobes Bürsten und zu aggressive Shampoos.
- Nähren bedeutet, Lipide zuzuführen; hydratisieren bedeutet, Feuchtigkeit zu spenden. Trockenes Haar benötigt oft beides.
- Eine regelmäßige nährende Maske und eine Leave-in-Pflege für die Spitzen verändern das Erscheinungsbild schnell.
Trockenes oder strapaziertes Haar: Was ist der Unterschied?
Beides geht oft Hand in Hand, bezeichnet jedoch nicht dasselbe. Dem trockenen Haar mangelt es an Lipiden und Wasser: Die Kopfhaut produziert wenig Talg oder dieser erreicht die Spitzen nicht. Das strapazierte Haar wurde geschädigt: Seine Schuppenschicht, die schützende äußere Hülle, hat sich geöffnet oder ist brüchig geworden, wodurch die Haarfaser ungeschützt bleibt.
Ein Haar kann trocken sein, ohne stark strapaziert zu sein (Haarbeschaffenheit), strapaziert, ohne trocken zu sein (direkt nach einer Coloration), oder beides zugleich – was der häufigste Fall ist.
Warum sind meine Haare trocken oder strapaziert?
- Hitze: Sehr heiße Föhnhitze, Glätteisen, Lockenstab.
- Colorationen und Blondierungen, die die Schuppenschicht dauerhaft öffnen.
- Sonne, Chlor und Meerwasser, die das Haar austrocknen und strapazieren.
- Grobes Bürsten und Reibung (Handtuch, rauer Kissenbezug).
- Sehr kalkhaltiges Wasser.
Wie pflegt man trockenes Haar intensiv?
Das Ziel: Lipide und Feuchtigkeit wieder zuführen und anschließend die Schuppenschicht schließen.
- Zwei- bis dreimal pro Woche eine nährende Maske anwenden und dabei besonders auf Längen und Spitzen achten.
- Eine Ölkur (Pre-Shampoo) auf sehr trockenem Haar anwenden.
- Täglich eine Leave-in-Pflege auf den Spitzen verwenden.
- Ein mildes Shampoo wählen.
- Mit einer Spülung mit kaltem Wasser abschließen, um die Haarfaser zu glätten.
- Hitze reduzieren und vor jedem Styling einen Hitzeschutz auftragen.
Auch von innen heraus wirken
Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung ist unerlässlich für die Erhaltung gesunder Haare. Zink und Selen tragen zur Erhaltung normaler Haare bei.
Die Luxéol-Lösung
Zur oberflächlichen Reparatur hilft eine aufbauende Pflege, die Haarfaser zu umhüllen und strapazierte Längen zu glätten. In Kombination mit einer sanften Pflegeroutine und einer angepassten Ernährung verleiht sie trockenem Haar wieder Geschmeidigkeit und Glanz.
Luxéol Repair-Serum
Ein gezieltes Serum zur Tiefenreparatur strapazierter Haarfasern und zur Glättung trockener Längen, anzuwenden nach dem Shampoo, ergänzend zu einer Maske 2 bis 3 Mal pro Woche.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich, ob mein Haar trocken oder strapaziert ist?
Wie oft sollte man eine Haarmaske anwenden?
Ist Kokosöl gut für trockenes Haar?
Sollte man stark strapaziertes Haar schneiden?
Nahrungsergänzungsmittel sollten im Rahmen einer gesunden Lebensweise verwendet werden und ersetzen keine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung. Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Bei anhaltenden Beschwerden der Kopfhaut oder der Haare wenden Sie sich bitte an eine medizinische Fachkraft.
Quellen
- Société Française de Dermatologie – Struktur und Schuppenschicht des Haares.
- Vidal.fr – „Bien traiter ses cheveux.“
- Europäisches Register für nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben (Verordnung (EG) Nr. 1924/2006) – Zink, Selen.
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